Google Ads für dein Tiroler Hotel – Wie du mit regionalem Targeting kein Budget verbrennst!
Wenn du als Hotelier Google Ads schalten willst, möchtest du vor allem eines: die richtigen Gäste auf die eigene Website holen, die schlussendlich dort dann auch buchen. Aber in der Praxis passiert oft das Gegenteil: Das Werbebudget sinkt sehr schnell, die Anzeigen werden geklickt, aber die Buchungen bleiben aus. Selten sind die Google Ads an sich das Problem, sondern wie die Kampagnen aufgesetzt sind. Wer hier nicht ganz genau hinschaut, zahlt für Klicks, die von vornherein keine Chance auf eine Buchung haben. In diesem Blogpost erfährst du, worauf du beim Targeting achten solltest, damit dein Budget auch gewinnbringend eingesetzt wird.
Warum verschwenden viele Hotels ihr Google-Ads-Budget?
Ein häufiges Problem bei Hotel Kampagnen ist, dass die Anzeigen zwar viele Menschen erreichen, aber oft nicht die richtigen und das geschieht meist durch zu allgemeine Einstellungen. Darauf solltest du unbedingt achten und es vermeiden:
Zu große Zielgruppen: Die Anzeigen werden Personen gezeigt, für die dein Hotel gar nicht infrage kommt.
Falsche Regionen: Es entstehen Klicks aus Ländern oder Bundesländern, aus denen statistisch kaum jemand zu dir reist.
Unpassende Suchanfragen: Dein Hotel wird Nutzern gezeigt, die nach Unterkünften oder Leistungen suchen, die du gar nicht anbietest.
Keine Saison-Trennung: Sommer- und Wintergäste ticken komplett unterschiedlich, werden aber über dieselbe Kampagne angesprochen.
Fehlende Ausschlusslisten: Budget fließt in Suchen nach Jobs, Schnäppchen oder alternativen Unterkunftsarten.
Regionales Targeting richtig einstellen
Die Standort-Einstellungen sind einer der größten Hebel. Standardmäßig zeigt Google Anzeigen oft auch Personen, die lediglich ein „Interesse“ an einer Region zeigen. Das bedeutet beispielsweise: Jemand in Südamerika, der einen Reiseblog über Tirol liest, sieht eventuell deine Anzeige. Deshalb ist es wichtig, dass du auf die Standort-Optionen achtest und diese strikt auf Personen ausrichtest, die tatsächlich in deiner Zielregion wohnen. Ebenso solltest du bei der Herkunft deiner Gäste differenzieren und nicht alle in einen Topf werfen, denn Gäste aus Bayern können sich beispielsweise ganz anders verhalten als Gäste aus Norddeutschland.
Gebote nach Zielregion steuern
Nicht jede Region ist für ein Hotel gleich wertvoll, denn vielleicht kommen besonders viele Gäste aus Bayern und Gäste aus Baden-Württemberg buchen seltener, aber bleiben dafür länger oder geben im Schnitt mehr aus. Deshalb solltest du auf folgende Punkte achten:
Performance auswerten: Analysiere deine Daten nach Herkunft. Woher kommen die Buchungen mit dem höchsten Gesamtwert?
Gebote anpassen: Gewichte buchungsstarke Regionen höher
Eigenständige Kampagnen nutzen: Für besonders wichtige Märkte lohnt es sich, eigene Kampagnen anzulegen. So behältst du die volle Kontrolle über Tagesbudgets und Anzeigentexte je nach Land oder Bundesland.
Saisonales Targeting
Sommer- und Wintergäste suchen unterschiedlich. Ein Gast, der im Januar zum Skifahren nach Tirol kommt, hat völlig andere Bedürfnisse, sucht also unterschiedlich, als jemand, der im August eine Wandertour plant. Deshalb geht Potenzial verloren, wenn beide die gleiche Anzeige sehen. Daher ist es sinnvoller, getrennte Kampagnen für die jeweilige Saison zu schalten. Dabei sollten nicht nur die Keywords angepasst werden, sondern auch jeweils die Anzeigentexte und Landingpages. Ein Gast, der nach einem Wanderhotel in Tirol sucht, sollte beispielsweise nicht zuerst eine Seite sehen, die hauptsächlich Skipisten und Winterangebote zeigt. Denn je besser Anzeige und Landingpages zur Suchanfrage passen, desto wahrscheinlicher wird aus einem Klick auch eine Anfrage oder Buchung.
Unnötige Klicks mit Ausschlusslisten verhindern
Negative Keywords gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, unnötige Klicks und dadurch Kosten zu vermeiden. Denn sie sorgen dafür, dass deine Anzeige bei bestimmten unerwünschten Suchbegriffen gar nicht erst ausgespielt wird.
Typische Ausschlüsse für Hotels:
Preissegmente: günstig, billig, schnäppchen (außer du positionierst dich als Budget-Hotel)
Unterkunftsarten: Jugendherberge, Hostel, Camping, Ferienwohnung
Karriere & Jobs: Arbeiten im Hotel, Jobs, Praktikum, Ausbildung
Ausstattung: Hund erlaubt (falls Haustiere bei dir nicht gestattet sind)
Wichtig: Deine Ausschlussliste muss exakt zu deinen tatsächlichen Gegebenheiten passen. Was für das eine Hotel ein negatives Keyword ist, kann für das andere ein Kern-Keyword sein.
Tatsächliche Suchbegriffe kontrollieren
Google zeigt dir in den Berichten genau an, welche Suchbegriffe die Nutzer tatsächlich eingegeben haben, bevor sie auf deine Anzeige geklickt haben. Deshalb solltest du regelmäßig diesen Bericht durchgehen. Sollten hier unpassende Begriffe dabei sein, setzt du diese direkt auf die Ausschlussliste. Ebenso können hier Suchanfragen dabei sein, welche sehr gute Ergebnisse erzielen, diese nimmst du dann als eigenständiges Keyword auf.
Marke und Konkurrenz sauber trennen
Ein häufiger Fehler ist das Marken-Suchanfragen, also dein Hotelname und generische Suchanfragen wie Wellnesshotel Tirol vermischt werden. Diese sollten unbedingt voneinander getrennt werden, da sonst die Markenklicks die Performancewerte deiner generischen Anzeige verfälschen. Für deinen Hotelnamen kannst du eine eigene Kampagne erstellen, sodass dein Hotel oben in den Suchergebnissen erscheint. Ebenso solltest du auch bewusst, die Namen anderer Hotels aus deinen generischen Kampagnen ausschließen.
Unser Fazit
→ die Richtigen erreichen und nicht möglichst viele!
Gute Hotel Kampagnen erreichen nicht möglichst viele Menschen, sondern die richtigen, zukünftigen Gäste. Präzises regionales Targeting, saisonale Kampagnen und gepflegte Ausschlusslisten reduzieren Streuverluste und sorgen dafür, dass das Budget auch wirklich für relevante Buchungsanfragen eingesetzt wird.