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Google Ads für dein Hotel – damit du kein Budget unnötig verbrennst!

Google Ads Wissen

Als Hotelier willst du mit Google Ads vor allem eins: die richtigen Gäste auf deine Webseite holen, die auch dein Hotel wirklich buchen. Doch oft schmilzt das Google Ads Budget hin, Klicks kommen - aber Buchungen oder Anfragen bleiben aus. Meist liegt das nicht an Google Ads selbst, sondern am falschen Setup: Wer ungenau targetet, zahlt für Klicks ohne Chance auf Conversions.

In diesem Blogbeitrag erfährst du, worauf du beim Targeting achten solltest, damit dein Budget auch gewinnbringend eingesetzt wird.

Meeting mit LL-Marketing-Founderin Lisa Seiwald im Office von LL-Marketing, Online-Marketing-Agentur Tirol | © bridgeagency Janine Brugger

Warum scheitern Google Ads Kampagnen bei Hotels?

Ein häufiges Problem bei Hotel Kampagnen ist, dass die Anzeigen zwar viele Menschen erreichen, aber oft nicht die richtigen und das geschieht meist durch zu allgemeine Einstellungen. Darauf solltest du unbedingt achten und es vermeiden: 


  • Zu große Zielgruppen: Die Anzeigen werden Personen gezeigt, für die dein Hotel gar nicht infrage kommt.

  • Falsche Regionen: Es entstehen Klicks aus Ländern oder Bundesländern, aus denen statistisch kaum jemand zu dir reist.

  • Unpassende Suchanfragen:  Dein Hotel wird Nutzern gezeigt, die nach Unterkünften oder Leistungen suchen, die du gar nicht anbietest.

  • Keine Saison-Trennung: Sommer- und Wintergäste ticken komplett unterschiedlich, werden aber über dieselbe Kampagne angesprochen.

  • Fehlende Ausschlusslisten: Budget fließt in Suchen nach Jobs, Schnäppchen oder alternativen Unterkunftsarten.


Wieso ist regionales Targeting bei Google Ads für dein Hotel so wichtig?

Die Standort-Einstellungen sind einer der größten Hebel. Standardmäßig zeigt Google Anzeigen oft auch Personen, die lediglich ein „Interesse“ an einer Region zeigen. Das bedeutet beispielsweise: Jemand in Südamerika, der einen Reiseblog über Tirol liest, sieht eventuell deine Anzeige. Deshalb ist es wichtig, dass du auf die Standort-Optionen achtest und diese strikt auf Personen ausrichtest, die tatsächlich in deiner Zielregion wohnen. Ebenso solltest du bei der Herkunft deiner Gäste differenzieren und nicht alle in einen Topf werfen, denn Gäste aus Bayern können sich beispielsweise ganz anders verhalten als Gäste aus Norddeutschland. 

Wichtig für deine Google Ads: Gebote nach Zielregion steuern

Nicht jede Region ist für ein Hotel gleich wertvoll, denn vielleicht kommen besonders viele Gäste aus Bayern und Gäste aus Baden-Württemberg buchen seltener, aber bleiben dafür länger oder geben im Schnitt mehr aus. Deshalb solltest du auf folgende Punkte achten:

 

  • Analysiere deine Daten nach Herkunft. Woher kommen die Buchungen mit dem höchsten Gesamtwert?

  • Gewichte buchungsstarke Regionen höher 

  • Für besonders wichtige Märkte lohnt es sich, eigene Kampagnen anzulegen. So behältst du die volle Kontrolle über Tagesbudgets und Anzeigentexte je nach Land oder Bundesland.

Wieso solltest du bei deinen Google Ads für dein Hotel auch auf saisonales Targeting achten?

Sommer- und Wintergäste suchen unterschiedlich. Ein Gast, der im Januar zum Skifahren nach Tirol kommt, hat völlig andere Bedürfnisse, sucht also unterschiedlich, als jemand, der im August eine Wandertour plant. Deshalb geht Potenzial verloren, wenn beide die gleiche Anzeige sehen. Daher ist es sinnvoller, getrennte Kampagnen für die jeweilige Saison zu schalten. Dabei sollten nicht nur die Keywords angepasst werden, sondern auch jeweils die Anzeigentexte und Landingpages. Ein Gast, der nach einem Wanderhotel in Tirol sucht, sollte beispielsweise nicht zuerst eine Seite sehen, die hauptsächlich Skipisten und Winterangebote zeigt. Denn je besser Anzeige und Landingpages zur Suchanfrage passen, desto wahrscheinlicher wird aus einem Klick auch eine Anfrage oder Buchung.


Google Ads Tipp: Unnötige Klicks mit Ausschlusslisten verhindern

Negative Keywords gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, unnötige Klicks und dadurch Kosten zu vermeiden. Denn sie sorgen dafür, dass deine Anzeige bei bestimmten unerwünschten Suchbegriffen gar nicht erst ausgespielt wird. 


Typische Ausschlüsse für Hotels:


  • Preissegmente: günstig, billig, schnäppchen (außer du positionierst dich als Budget-Hotel)

  • Unterkunftsarten: Jugendherberge, Hostel, Camping, Ferienwohnung

  • Karriere & Jobs: Arbeiten im Hotel, Jobs, Praktikum, Ausbildung

  • Ausstattung: Hund erlaubt (falls Haustiere bei dir nicht gestattet sind)

Wichtig: Deine Ausschlussliste muss exakt zu deinen tatsächlichen Gegebenheiten passen. Was für das eine Hotel ein negatives Keyword ist, kann für das andere ein Kern-Keyword sein.


Wieso solltest du bei deinen Google Ads für dein Hotel die tatsächlich Suchbegriffe immer kontrollieren?

Google zeigt dir in den Berichten genau an, welche Suchbegriffe die Nutzer tatsächlich eingegeben haben, bevor sie auf deine Anzeige geklickt haben. Deshalb solltest du regelmäßig diesen Bericht durchgehen. Sollten hier unpassende Begriffe dabei sein, setzt du diese direkt auf die Ausschlussliste. Ebenso können hier Suchanfragen dabei sein, welche sehr gute Ergebnisse erzielen, diese nimmst du dann als eigenständiges Keyword auf.

Das effektivste Kampagnensetup für deine Google Ads: Marke und Konkurrenz sauber trennen

Ein häufiger Fehler ist das Marken-Suchanfragen, also dein Hotelname und generische Suchanfragen wie Wellnesshotel Tirol vermischt werden. Diese sollten unbedingt voneinander getrennt werden, da sonst die Markenklicks die Performancewerte deiner generischen Anzeige verfälschen. Für deinen Hotelnamen kannst du eine eigene Kampagne erstellen, sodass dein Hotel oben in den Suchergebnissen erscheint. Ebenso solltest du auch bewusst, die Namen anderer Hotels aus deinen generischen Kampagnen ausschließen.


Unser Fazit: die Richtigen erreichen und nicht möglichst viele!

Gute Hotel Kampagnen in Google Ads erreichen nicht möglichst viele Menschen, sondern die richtigen, zukünftigen Gäste. Präzises regionales Targeting, saisonale Kampagnen und gepflegte Ausschlusslisten reduzieren Streuverluste und sorgen dafür, dass das Budget auch wirklich für relevante Buchungsanfragen eingesetzt wird.

Autor:in
Florian Hackl
Performance Marketing & Content Marketing
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